Comprehensible Input (CI) :
Die Grundprinzipien von Comprehensible Input
Spracherwerb: Anstatt die Sprache durch Drill und Übersetzungen zu bewusst zu "lernen", erwerben die Lernenden sie, indem sie ihr zuhören und in ihrem Alltag anwenden.
Natürlicher Erwerb: Sprache wird in einem authentischen Kontext verwendet, ähnlich wie beim Erwerb der Muttersprache. Die Lernenden nehmen die Sprache durch bedeutungsvolle Interaktionen und Geschichten auf.
Stressfreiheit: Die Methode minimiert den Druck und Stress, der oft mit traditionellem Sprachunterricht verbunden ist. Grammatik wird nicht direkt gelehrt, sondern implizit erlernt, während die Lernenden zuhören, lesen oder mitmachen.
Verständlichkeit: Der Input (gesprochene oder geschriebene Sprache) muss leicht verständlich sein, aber dennoch ein wenig über dem aktuellen Sprachniveau der Lernenden liegen (dies wird als "i+1" bezeichnet). Die Inhalte bieten etwas Neues, aber durch Kontext, Gestik, Bilder oder andere Hilfsmittel leicht entschlüsselbar sind.
Wiederholung und Relevanz: Der Input wird in verschiedenen Kontexten stetig wiederholt, damit die Lernenden die Sprache intuitiv verinnerlichen können. Inhalte sind so gestaltet, dass sie für die Lernenden interessant und relevant sind.
Beispiele für CI-Methoden:
Grundsätzlich ist das Unterrichten mit CI mehr als nur eine Ansammlung verschiedener Methoden. Es ist eine innere Haltung - ein anderer Blick auf die Art und Weise, wie Spracherwerb effizient funktioniert und wie Fremdsprachen unterrichtet werden können. Dennoch gibt es eine Vielzahl an Begriffen, die als CI-Methoden gelten:
Wenn du wissen willst, was hinter diesen Begriffen steckt und wie du sie im Unterricht umsetzt, dann komme gerne zu unsere Konferenz nach Frankfurt.